Regie / Performance
The water between us (AT)
Lecture Performance Across Oceans
Goethe Institut Nairobi // Premiere: tba (Herbst 2026)
The Water Between Us is a layered encounter between Louisa Schiedek (Germany) and Esther Kamba (Kenya). Through movement, maps, archives, and oral testimony, we trace water as a site of colonial ambition, patriarchal control, ancestral knowledge, and feminist resistance. In modular chapters of ritual, data, debate, and refusal, we treat water not as backdrop, but as witness, archive, and oracle. Together, we ask: Who owns water? Who remembers? And how might grief become a current toward new futures?
Von Louisa Schiedek, Esther Kamba
Gefördert aus Mitteln des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe Instituts
der Terror, den er in seinen Händen hält, ist nicht unserer
von Peppa Camila Briones E.
Kleine Bühne HfMT Hamburg // Premiere: 17.10.2025 im Rahmen des DRAMA Festivals
“Hallo, amiga.... Ich habe dich schon eine Weile nicht mehr Freundin genannt, sorry.... Ist alles in Ordnung, seit ich weg bin? Ist alles so wie immer? ...... Hallo.... Ich bin hier, um dir zu sagen... Ich denke, du weißt es schon, ich denke, du weißt schon, was los ist, aber du weißt nicht, dass ich es auch durchgemacht habe.... Ich bin hier, um dir zu sagen, was du mir immer noch nicht sagen kannst.
Nach zehn Jahren trifft eine Gruppe ehemaliger Mitschülerinnen zum ersten Mal wieder aufeinander und taucht gemeinsam in die Erinnerung an die eigenen 13-Jährige Ichs ein, die zwischen Leistungsdruck, Tanzprobe und übergriffigem Sportlehrer versuchen im Schulsystem durchzuhalten.
Szenische Einrichtung Louisa Schiedek Ensemble Lotta Paulina, Amanda Hauser, Fedra Valori, Evgenia Gurfinkel, Anastasia Lara Heller Kostüm Alexa Gieseler, Anouk Felscher, Caro Ruddigkeit Bühne Rosa Thiemer Musik Lori Brückner Choreografie Fedra Valori Mitarbeit Crescencia Lucia Jiménez, Laura Bernhardt
Our house in the middle of the street
Hörstück über die Blockhouse Dynastie
Hebebühne Altona // Premiere: 20.06.2025
Deine, meine, unsere Familie lädt ein. Hier sind alle Familie. Hier ist alles Tradition. Hier verändert sich nichts und das soll auch so bleiben. Hier gibt’s ein Ausmalbild für die Kinder – und für Mama und Papa das Steak, wie immer. Eine Audio-Performance am BLOCK HOUSE Tisch, über eine Dynastie und ihre Erb*innen.
Von Louisa Schiedek
Ratten
nach Gerhard Hauptmann
Kleine Bühne HfMT Hamburg // Premiere: 11.04.2025
“Alles ist morsch bis in die Substanz. Alles ist unterminiert, von Ungeziefer, Ratten und Mäusen zerfressen! Alles kann jeden Augenblick zusammenbrechen…”
Ein Kind, zwei Frauen. Beide brauchen es. Denn für sie ist ein Kind viel mehr, als bloß ein Kind. Es ist die vermeintliche Sicherheit auf einen Platz in der Welt und das Versprechen auf ein kleines Stück vom Glück.
Regie Louisa Schiedek Ensemble Maria Wynistorf, Rahel Hawemann, Till Gedack Stimme Christiane Schiedek Dramaturgie und Fassung Helena Bschaden, Elisabeth Hoppe Ausstattung Alexa Gieseler, Anouk Felscher, Caro Ruddigkeit Musik Kaspar Kuoppamäki, Stefan Grimus Einrichtung Sound Clara Brezinka Mitarbeit Wahhogan
I am busy (overthinking in my room)
HAU Berlin, Festival "RAVEN" von Showcase Beat Le Mot // Premiere: 05.01.2025
“Einatmen, Ausatmen. Eine Nische in der brutalen Welt finden, bis der Sturm vorübergezogen ist. Einatmen, Ausatmen. Behördengänge, Formulare des Gesundheitswesens. Lärm & Licht sind kein einfacher Witz mehr, sondern fiese Hürden des Alltags. Einatmen, Ausatmen. Was passiert, wenn die Grenzen der Rücksicht auf die Grenzen der Wahrnehmung stoßen? Einatmen, Ausatmen.” (Raven)
Konzept und Performance Louisa Schiedek Dramaturgische Mitarbeit Kathinka Schroeder Produktion Showcase Beat Le Mot
Rattenfänger3000
Live-Installation
Foyer des Malersaal, Deutsches Schauspielhaus Hamburg // Premiere: 07.12.2024
Einst aus Hamburg vertrieben, sind die Ratten - neben den Menschen - die einzigen Lebewesen des Postanthropozäns im Jahre 3000.
Konzept Louisa Schiedek, Leonard Kaiser Ensemble Gustav Bloéb, Till Gedack, Kaspar Jöhnk, Pia Kehl, Annie Oreopoulos, Charly Schmidt, Lara Stelling, Leona Trohl, Lukas Zach Kostüm Cara Golenhofen, Louisa Sütterlin
Wet Dreams
Installative Performance
Malersaal des Deutschen Schauspielhaus Hamburg // Premiere: 07.12.2024
Wasser nährt und durchfließt die Körper; Gemeinschaften bilden und erhalten sich durch die Weitergabe von Erinnerungen und Informationen. Die Beziehungen zwischen Körpern und ihren Ökosystemen sind fluide, divers und ständig im Wandel. Wir laden dazu ein, Wege des Miteinanders und der Fürsorge zu erkunden, in Zustände zwischen Realität und Fiktion zu tauchen oder einfach in fluiden und feuchten Träumen zu verschwinden. Sprache: Englisch, Deutsch, Kikuyu, Kiswahili, Kijaluo, Kiluhya
Konzept/ Performance Louisa Schiedek, Esther Kamba Musik Anna-Maria Kluth Kostüm Cara Golenhofen Bühne Julia Oschatz Mitarbeit Leonard Kaiser
Seraphim_06-11
Immersive Performance
Kleine Bühne HfMT Hamburg // Premiere: 17. Juli 2024
Die Dystopie hat eingesetzt. Der Körper ist nichts mehr wert: Traurige, Queere, Kranke, Erschöpfte, Marginalisierte werden eingeladen, an der Forschungsstudie Seraphim_06-11 teilzunehmen.
Bitte verhalten Sie sich ruhig. Es wird alles gut.
Regie/Text Louisa Schiedek Performance Josef Mehling und Niyousha Azari, Anna Hauner, Lara Stelling Stimme Elisabeth Hoppe
mir die fingernägel so kurz schneiden, dass es weh tut
Choreografie Projekt
Große Bühne HfMT Hamburg // Premiere: 15.02.2024
Prompt: Stell dir einen langen Holztisch vor, stehend im Frühling unter einer Weide durch die warme Luft weht. Gedeckt mit Leinentüchern, zartem Porzellan Geschirr und überquellend von süßlich-reifen Früchten. Sobald du in die Früchte reinbeisst, merkst du, dass sie von innen schimmeln.
Regie/Choreografie Louisa Schiedek, Anna-Maria Kluth Live Musik Anna-Maria Kluth Ensemble Anni Oreopoulos, Anni-Sophie Heerdt, Leon Eckerlich, Moritz Reichel, Nicolas Tietze, Pia Kehl, Shahin Shehata
Mispronouncing Kafka
IA MM O R ET H A NT H I SS M A L LT O W N
Stückentwicklung // Premiere: tba.
„Die Verwandlung“ behandelt eine unfreiwillige Metamorphose, die gesellschaftliche Ablehnung und eine lebensgefährliche Ausgrenzung zur Folge hat. Kafkas Originaltext schickt „das Ungeziefer“ in den einsamen Tod. „Mispronouncing Kafka" Gregor Samsa zum Drag King, zur Lesbe, zur Person jenseits der Heteronormativität und zeigt eine queere Figur, die ihre Gesellschaft überlebt.
Konzept/Regie Louisa Schiedek Dramaturgie Helena Bschaden Künstlerische Produktionsleitung Luca Sonnen
Entwickelt durch die Residenzförderung am Ballhaus Ost (Berlin)
PreVolution
Ein Science Fiction Ensemble Projekt am TAM DREI am Theater Bielefeld // Premiere: 24.05.2019
Seit einer Hunderttausendstelsekunde der Ewigkeit ist es nun schon unterwegs in den unermesslichen Weiten des Weltraums: das Raumschiff »MS Horen«. An Bord eine Crew von sieben wagemutigen Raumfahrer*innen, auserwählt für die eine große, wichtige Mission, von deren Gelingen das Überleben der Menschheit abhängt.
PReVolution beschreibt die absurde Irrfahrt einer unerschrockenen Gruppe zwischen Evolution, Revolution und dem großen Moment davor auf der Suche nach ihrer Bestimmung.
Inszenierung Lukas Graser, Louisa Schiedek Bühne Brit Dehler, Doğa Gürer, Alrun Hofert , Céline Karow Kostüme Alrun Hofert, Céline Karow, Thomas Wolff Sound Jan Hille, Anica Happich, Stefan Imholz, Vincent zur Linden Video Jan Hille
FE*MALE FUTURE
Szenische Lesung am TAM DREI am Theater Bielefeld // Premiere: 1. Dezember 2018
Eine Stückentwicklung mit zehn Mitgliedern des Ensembles des Theater Bielefeld, als Antwort auf eine Spielzeit in der kaum FLINTA* auf dem Spielplan standen.
Eine Textcollage aus queerfeministischer Literatur. Der Bechdeltest als Bühnenstück.
Szenische Einrichtung Louisa Schiedek Ensemble Alex Stürmer, Susanne Schieffer, Henriette Nagel, Christina Huckle, Thomas Wehling, Carmen Priego, Britt Dehler, Vincent zur Linden, Jan Hille, Nicole Lippold
FLIMMERN
nach Ferdinand Schmalz
Projekt am TAM DREI am Theater Bielefeld // Premiere: 13.04.2018
Sie wollen Körperkontakt.
Sie wollen nonverbale Kommunikation.
Sie wollen Vertrautheit, Anerkennung, Unterstützung, Ermutigung, Trost.
Sie wollen Oxytocin und Prolaktin fördern.
Sie wollen mehr als zwanzig Sekunden.
Regie Louisa Schiedek Ensemble Alrun Hofert, Vinzent zur Linden
Dramaturgie
мама
Stückentwicklung
Große Bühne HfMT Hamburg // Premiere: 01.09.2022
Vom Ankommen und Gehen. Eine Stückentwicklung über das Aufwachsen im sowjetischen Sozialismus, über das Stranden in der kapitalistischen Demokratie, die Menschen, die sich darin verirren und - ihre Kinder.
Im Zentrum steht die Erinnerung einer Mutter, die in einer Welt groß geworden ist, die es einfach nicht mehr gibt. Eine Welt, die hundertfach verklärt, romantisiert und verteufelt wird und für die Kinder nicht mehr verstehbar ist. Was bleibt, ist die Perspektive der Nachkommen, die Fragen an ihre Mama und der Schnee, der nicht aufhören will zu schmelzen.
Regie Aniol Kirberg Ensemble Jasper Adam Friedrich, Julia Krukow, Emil Büchner Dramaturgie Louisa Schiedek
Musik Emil Büchner Kostüm Louisa Sütterlin Bühne/Licht Jochen Nienhoff
Übertitel Louisa Schiedek, Vladlen
In Exile.Queer Week 2022
Festival am Maxim Gorki Theater // 01.-11.09.2022
Die harte Realität Berlins ist gleichzeitig ein feuchter Traum: Hier trifft das frei ausgelebte Selbst auf ständige Fremdidentifikation, als wäre die Selbstfremdheit des eigentlich eigenen Körpers nicht herausfordernd genug. Wer selbstsicher der Welt fremd auf der Suche nach Zusammenhalt ist, wird selbstverständlich fremd gemacht – die nie endende Suche nach Sicherheit und die Frage, ob es diese überhaupt gibt, wenn der einen Gefahr entkommen doch gleich die nächste lauert. Vermeintlicher und eigentlicher Schutz werden mehrsprachig-sprachlos und nonverbal mit Performances, Tanz, Partys, Theater, Diskursabenden und Kunstausstellungen zur Queerness im Exil und dem Exil in der Queerness erkundet.
Kuration Yunus Ersoy Kuratorische Mitarbeit Nele Lindemann Kurations- und Dramaturgieassistenz Ivo Dreger, Louisa Schiedek Produktionsleitung René Dombrowski, Lucia Leyser Ausstattung Mila Mazić, Marco Michelle Kostüm Dennis Ennen, Matthijs Holland Technische Ausstattungsassistenz Katharina Scheicher
In Kooperation mit Missy Magazine, Siegessäule und Dussmann das KulturKaufhaus.
Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Project O
Am Maxim Gorki Theater // Premiere: 01.09.2022
O bin ich, O bist du, O sind wir. O neutralisiert alles, nicht nur dein gender. O ist das geschlechtsneutrale Pronomen im Türkischen. O braucht weder Anfang noch Ende.
Anthony Hüseyin eröffnete die QueerWeek 2022 mit einer Performance die sowohl Album Release, Lecture Performance und Party ist und erzählt dabei von der persönlichen und künstlerischen Reise als queere, nicht-binäre person of color durch die eigene Kindheit und Gegenwart. Anthony taucht ein in die Erinnerung an das queere Idol Zeki Müren und feiert damit den Album-Release von O.
Performance/Text/Konzept Anthony Hüseyin Gastperformer*innen Emre Busse, Michael(a) Daoud Dramaturgie Yunus Ersoy Dramaturgieassistenz Louisa Schiedek Video Fırat Gürgen (Bir Sevgi Istiyorum, Gizli Ask, Yildizlarin Altinda), May Parlar (Gökdelenler), Anthony Hüseyin (Milk), Emrah Gökmen (Pipe) and Cynthia-el Hasbani Visuals im Video Mahir Duman (Yildizlarin Altinda) Foto Maud van Roosmalen (Pipe) Grafikdesign Imad Gebrayel, Nisrine Najem
Social Media
Phoenix Theater Festival
seit 2022 - jetzt
Festival Assitenz und Social Media
"PHOENIX will Orte wieder beleben - durch nachhaltige und langfristige künstlerische Initiativen. PHOENIX will durch die Organisation und Durchführung kultureller Veranstaltungen wie beispielsweise Festivals, Konferenzen, Theateraufführungen, Performances, Konzerte, Stadtprojekte, Ausstellungen und Symposien Zeichen setzen, Mut machen, Akteur:innen vor Ort unterstützen und so Kultur in der Stadt neu verorten. Dabei geht es nicht um kommerzielle Nutzung, sondern ausschließlich darum das kulturelle Angebot in der jeweiligen Stadt spezifisch zu erweitern."
Künstlerische Leitung Anica Happich, Jakob Arnold Produktionsleitung Luca Sonnen, Franziska Bald, Ann-Kristin Meivers Ausstattungsleitung Christian Blechschmidt Dramaturgie Hanns-Dietrich Schmidt Presse Johannes Lange Social Media Louisa Schiedek
Colour Me Something
Hörstück in 5 Episoden // 06.11.22 - 04.12.2022
Konzept und Betreuung Social Media
Deine Freundin Dascha hat ein unerwartetes Erbe angetreten: Eine Hütte, in die sie nun gezogen ist, um ihr neues Album zu produzieren. Es ist schön – mitten im Wald, umgeben von Pflanzen. Dascha ist dort auf etwas besonderes gestoßen. In fünf Audiobriefen erzählt sie dir von einer Kiste und ihrem Inhalt – alles in einer Farbe. Die Farbe löst etwas in Dascha aus und sie bittet dich mit ihr auf die Suche nach ihrer Bedeutung zu gehen. Nach und nach findet ihr mehr über die Freund*innengruppe heraus, der die Box eigentlich gehörte...
Colour Me Something ist eine wöchentliche Hörspiel-Serie in fünf Folgen (jeweils ca. 30 Minuten). Sie vermischt Musik, fiktive Erzählung und Anleitungen. Die Zuhörer*innen werden eingeladen, an einem Ritual der Selbstentdeckung und der Wahrnehmung anderer teilzunehmen. Es geht um eigene Positionierung und Kraft, Queerness und Familie.
Konzept/Text/Stimmen Helena Bschaden, Jil Dreyer, Josef Mehling Musik Anthony Hüseyin Stimme Norwin Tharayil Social Media Louisa Schiedek Postproduktion Jonas Urbat Produktionsleitung Marie Golüke
Burning Issues
Konferenz für Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und Diversität in der deutschen Theaterlandschaft
Social Media (2020 / 2021)
"Seit der ersten Konferenz der Theatermacherinnen 2018 dockt BURNING ISSUES immer wieder an andere Institutionen an und widmet sich immer wieder neuen Fragestellungen und den aktuellen Burning Issues der Theater- und Kulturbranche. In Vorträgen, Diskussionen, künstlerischen Interventionen, Performances und Netzwerkformaten werden geschlechterspezifische Hierarchien an Stadttheatern und freien Produktionshäusern, in Ensembles und Kollektiven, auf und hinter der Bühne durchleuchtet. Im Archiv stellen wir Presseartikel, Mitschnitte von Key Notes und Panels sowie weitere Informationen zur Verfügung."